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Mit Fälschungen zum schnellen Geld

Flasche und Trinkglas mit blauer Farbe zum Einfärben des Papiers.Während des Zweiten Weltkrieges wollte G. mit gefälschten Zucker-Rationierungscoupons zu 250 Gramm einfach und schnell viel Geld verdienen.

Wegen technischer Hindernisse musste er weitere Personen in sein Vorhaben einbeziehen. Der Reklamezeichner W. machte mit, kaufte das Papier, besorgte die Clichés und färbte das Papier.

Für den Vertrieb wurde die Person K. angefragt. K. gab die Coupons an die Person A. weiter. Für den Verkauf wurden weitere Mittelsmänner eingeschaltet. Als das Unternehmen blühte, fälschten G. und W. auch die viel wertvolleren Zucker-Lieferantencoupons zu 100 Kilo. Auch hier waren angeheuerte Mittelsmänner am Geschäft beteiligt. Bei einer verabredeten Übergabe schlug die Polizei am 16. Januar 1943 zu.

Acht Personen waren in das Unternehmen verwickelt, das gefälschte Coupons im Wert von 16'723 Franken in Umlauf gebracht hatte.

Die Coupons wurden als öffentliche Urkunden des Bundes betrachtet. Die Angeklagten erhielten Gefängnisstrafen von 7 bis 15 Monaten.

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